Unsere Pferde und andere Herdenmitglieder

Babeta
Babeta (*1991),
genannt Liese, die einzelgängerische Höhlenbewohnerin: eine ganz Liebe, die sich von allen gängeln lässt, und überzeugte Individualistin, die oft ihr Ding für sich macht, aber mittlerweile auch in der Herde angekommen ist. Verdiente Rentnerin.
Lump
Lump (*2004),
Prof. Dr. Dr. Der Dicke weiss ganz genau, wie er seinen Granitschädel durchsetzen und Mensch und Pferd ins Bockshorn jagen kann. Schwerer Warmblüter, der sich ganz schnell den Chefposten in der Herde gesichert (und nach Leilas Abgang wieder geschnappt) hat.    
Zorro
Zorro (*1995),
...ein unpassender Name für einen Schimmel. Die erste Forschheit war mehr Schein als Sein, in der Herde konnte er sich nicht bis in die mittleren bis oberen Ränge durchsetzen. Reitpferd auf Urlaub mit Sonntagsbeteiligung und unsere weiße Eminenz mit gewissen Privilegien.  
Wilma
Wilma (*1996),
die Frau - nein, nicht zu Fred F., sondern zu Zorro. Eine Lady, wie sich das gehört mit ihren Eigenheiten und Zicken, doch im Grunde lieb und zutraulich. Temperamentvolle Dauerurlauberin mit gelegentlicher Bewegung in Wald und Feld. 
La Bell
La Bell (*2010),
genannt Bella oder Bellatrix. Ein zartes junges Stütchen mit einem noch zarteren Stimmchen. Beim Reiten (fast) genauso brav wie im Umgang - und total verschmust. In der Herde sehr selbstbewusst, um nicht zu sagen rotzfrech. 
Oki
Oki (*2001),
unsere Riesin. Die große Braune sollte gesundheitsbedingt in einen Offenstall umziehen, was ihren Atemwegen auch schlagartig gut tat. Nach einer Verletzung mit Zweisamhaft wieder fit und mittendrin in der großen Herde.
Ohlala
Ohlala (*2003),
Grammys Verwandte. Gelassen und in sich ruhend, allerdings mit einer für ihre Farbe viel zu großen Vorliebe für Matsch. Erfolgreich als Distanzpferd unterwegs - da bei jedem Wind und Wetter fleißig trainiert. 
Pueppi
Emée (*2008),
genannt Püppi. Groß, schick, Chefin. Hat ihre Herde meistens mit einem Blick im Griff. Manko: zieht kleine und größere Wehwehchen an wie der Äppelhaufen die Fliegen und gibt sich dann auch gern mal als Mimose.   
Samba
Samba (*1992),
genannt Esel(chen). Rüstige Mittzwanzigerin, noch lange nicht im Ruhestand. Hat sich problemlos in die "kleine" Herde eingefügt und genießt ihr nächtliches Einzelzimmer mit Aussicht und Extrawürstchen.  
Bini
Rubina (*1995),
genannt Bini. Kesse kleine Haflingerin, die auch mit einer Atemwegsgeschichte zu uns kam. Mit Oki wieder in die große Herde gezogen, zickt sie ein bisschen zu gern rum - und wer austeilt, muss auch einstecken.  
Caprice
Caprice (*2010),
Dressurpferd auf (K)Urlaub, genannt... (öhm), na gut, er heißt jetzt auch bei uns Pupsi. Nun schon länger als erwartet als Rekonvaleszent hier, hatte er zunächst unerwartete Schwierigkeiten in der Herde, ist aber inzwischen mittendrin - und darf jetzt erstmal ausgiebig einfach nur Pferd sein. 
Gladur
Gladur vom Schwarzbachhof (*1993),
sprich: Gladür, kurz: Bäh. (Oder: G-Dur.) Gestandenes Islandpony im besten Alter, leider schon etwas zahnlos (neinnein! das ist keine unhöfliche Geste und auch keine Einstein-Kopie - die Zunge muss so sein!), aber ansonsten topfit und supercool. Im Dreamteam mit...
Baldur
Baldur von Zweinig (*2002),
(Baldür, kurz: B-Dur oder auch Manni - wegen des Mammutschopfes), ebenfalls unverkennbar adeliger Isi, mit mehr Zähnen, etwas weniger Coolness, aber genauso lieb und kuschelig.    
Krümel
Krümel (*2004),
kleiner Shetty-Mann mit großem Ego und lauter Stimme. Bei uns endlich nicht mehr ganz alleine, die Eingliederung in die Ponyherde musste anfangs noch warten, bis er gelegt wurde, jetzt darf er endlich richtig Pferd sein.
Aurelius
Aurelius (*1995),
ein Trakehner Wallach von Nerv (und damit verwandt mit unserer Strickliese). Military-Pferd, das für den wohlverdienten Ruhestand in die angestammte Heimat zurückgekehrt ist. Ein ganz unkomplizierter, lieber Geselle, sowohl im Umgang als auch in der Herde, in der er im Nu mittendrin war.  
Sandro
Sandro (*2003),
everybodys darling - zumindest in der kleinen Herde war er das sofort. Aber vielleicht lag das auch daran, dass er vorher ein Einzelkind war? Ein Allrounder, der von Kremser ziehen über Springen bis Kranzreiten schon fast alles mitgemacht hat und dementsprechend entspannt ist.   
Greta
Greta (*2013),
spontan getauft auf Miss Garbo (Diva-Allüren könnte man ihr unterstellen). Schicke polnische Kaltblutstute, die noch viel lernen muss - pferdisch wie menschlich. Aber sie ist ja auch noch klein: momentan unsere Jüngste.   
Donna
Donna (*2002),
Dressurcrack a.D. mit Prominenz im Pedigree. Auf den ersten Blick schick und ein bisschen Zicke, auf den zweiten immer noch schick und absolut umgänglich - in die große Herde hat sie sich (nach kurzer Aufregung ob der Trennung von ihrem kleinen Freund) sehr problemlos eingefügt. 
Apollo
Apollo (*1987),
übernimmt momentan den Altersvorsitz. Ein entzückender kleiner Connemara-Mann, bis vor wenigen Jahren noch aktiver Kinderreitlehrer und im Turniersport unterwegs. Extrem viel Geist in einem doch schon etwas fragilen Körper. In der neu zusammengewürfelten Pony-Herde absolut easy und immer freundlich.       
Strickliese
Rohnstocks Strickliesel (*2006),
ein "gerettetes" Pferd, inzwischen ein ganz liebes, aber extrem sensibles Stütchen. Personengebunden und unverkäuflich. 2010 wurde sie Mama von unserer Ronja Räubertochter. Jens' Turnierpferd und vielleicht irgendwann mal eine Springerin für Alwin oder Oswin (?). 
Pony
Satin Doll (*1995),
genannt Pony. Klein, aber oho. Sensibel, pfiffig, fleißig und vorsichtshalber lieber uncool, Motto: Kann mich das fressen? Almis weltbestes Lieblingspferdchen, Lebensaufgabe, Seelentröster und im Nebenjob buntes Kinderreitpony - offiziell Oswins.
Feivel
Feivel (*2007),
manchmal genannt Mauskewitz - Almis Reitpony. Lewitzer Lausebengel: cool, clever, keck und für fast jeden Spaß zu haben, Motto: Kann ich das fressen? Bei Stuten gern der Pascha, sonst immer taktisch geschickt der beste Freund vom Chef. 
Hexe
Hexe (*2012),
nomen est omen. Das Mini-Shetty sollte zum Schlachter - und bei uns noch eine Chance zur Weitervermittlung bekommen. Einmal auf dem Hof, war natürlich keine Rede mehr davon, dass sie wieder geht. Anfangs scheu, aber lernt unheimlich fix. Verzauberter Hobbit und Hof-Maskottchen, momentan nebenan. 
Und dann wären da noch:
Gertrude & BB
Bläck Bjuti (*2013) und Getrude Stein (*2016) (Glöckchens Tochter), die zweite Generation unserer alten und jungen Mutterkuh, sommers mit Kälbern. Inzwischen meist mit von der Pferdeherde getrennter Weide und separatem Winterstall - und verladesicherer als so manches Turnierpferd. 
Fee & Floh
Frau Fee (*2011) und Frollein Floh (*2012),
eine Doberdame und ein Doberdackel. Unsere beiden gefährlichen Mädels bewachen Haus und Hof, kennen aber unsere (oder ihre?) Leute ganz genau. Leider mögen die beiden sich überhaupt nicht mehr und müssen deshalb getrennt bleiben. :-( 
Purzel
Purzel (*2015 - m.i.a.) & Queenie (*2017),
auch ganz wichtig: unsere Mäusefänger. Im Sommer fast Selbstversorger, halten sie die kleinen und großen Nagetiere in unseren Wintervorräten in Grenzen - und uns dazu an, Sprungschanzen unter Schwalbennestern zu vermeiden.  
happy hens
Last, but not least: happy hens
Außerdem gibt es bei uns wieder glückliche Hühner, die die klangvollen Namen Elfriede und Kunigunde tragen (die zwei Jungschen sind noch nicht benamst). Nicht zu vergessen der Hahn im Korb: Herbert. 
Fritz
In memoriam:
Fritz (08.02.1975-07.08.2007)
– oder wie alles begann
Fresko war unser erstes Pferd. Er war schon durch viele Hände gegangen, als er in unseren Ex-Reitverein kam und Almi in höhere Dressurlektionen einführte. Nach einer Verletzung kaufte sie ihn 17jährig zum Schlachtpreis, aber erst mit 25 und immer noch fit ging er schließlich in Reitpferderente.
Seine Eminenz war unser Lehrmeister in Sachen alte Pferde: wir lernten viel über rasten und rosten, ausfallende Zähne, speziellen Futterbedarf, typische Alters-Wehwehchen und ihre Linderung und dass alle-viere-von-sich-gestrecktes Liegen meist nichts Schlimmeres bedeutet als den bis zum Schluss alltäglichen Mittagsschlaf. Mit 32einhalb schickten wir ihn hier auf unserem Hof und inmitten seiner Herde auf seine letzte Reise…
Mit ihm entstand die Idee, älteren Pferden ein Zuhause zu bieten, das ihren besonderen Bedürfnissen entspricht – und wie es sich diese liebenswerten ollen Zausel so oft verdient haben. 
   


Unsere Herde im Sommerbetrieb:

Die große (inzwischen wieder 12köpfige) Herde ist im grünbunten Glück auf Tag-und-Nacht-Weide. Die Pony-Herde (die Isis, Krümel, Feivel, Pony und Apollo) dürfen begrenzt auf die Weide und wohnen sonst im Auslauf mit Unterstand. Ebenfalls zugeteilten Weidegang haben Strickliese, Samba, Püppi und Bini, die nachts in ihren Boxen untergebracht sind. Hexe ist immer noch bei Nachbars und weint ihren Ex-Kumpels hinterher.